Bundesschulsprecher Max beim Kampagnenstart der LSV Tirol

Bundesschulsprecher Max beim Kampagnenstart der LSV Tirol

Am 2. Februar 2016 folgte Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda einer Einladung zur Pressekonferenz der LSV Tirol nach Innsbruck. Gemeinsam mit Tirols Elternverbandsvorsitzenden Peter Retter und Lehrervertreter Matthias Hofer starteten die Tiroler Landesschulsprecher Max Hagenbuchner und Wolfgang Dummer die Kampagne „weil es unsere Schule ist“. Mit dieser wollen die Schülervertreter alle Schulpartner an einen Tisch holen und gemeinsam eine Petition an die Politik herantragen. Ziele der Petition sind die Stärkung der Schulpartnerschaft und der Beibehalt des differenzierten Schulsystems.

Auch Bundesschulsprecher Gnesda sprach seine Unterstützung für die Kampagne aus und kritisierte in seinem Statement die erneute Alibieinbindung der Schulpartner. Grund für diese große Abwehrreaktion in Tirol sind unter anderem Aussagen der Bildungslandesrätin Palfrader, die „Schulpartner zwar einbinden will, notfalls aber auch gegen diese entscheidet“. ,,Wir reden zwar mit Ihnen, aber wenn sie es nicht wollen, dann entscheiden wir halt anders“, entspricht nicht dem Demokratieverständnis des 21. Jahrhunderts. „Wir brauchen keine Scheineinbindungen“, so Bundesschulsprecher Gnesda.

Landesschulsprecher Max Hagenbucher betonte auch, dass er ein konstruktiver Partner für die Politik sein möchte und die Alibieinbindung nicht verstehe.

Für Klassen der NMS und AHS startet die LSV Tirol außerdem einen Fotowettbewerb, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt ihrer Schulen aufzeigen sollen. „Wir wollen zeigen, welche Vielfalt verloren gehen kann, wenn jetzt falsche oder zu schnelle Entscheidungen gefasst werden“, so Wolfgang Dummer abschließend im Bezug auf die vielen Sport-, Musik-, oder Sprachenschwerpunkte an Neuen Mittelschulen und Gymnasien, die in einer Modellregion keine Zukunft hätten.

Alle Informationen zur heute präsentierten Kampagne findet man auch im Web unter unsereschule.lsv-tsn.at.